Die Weltcup-Saison ist eröffnet

Im dänischen Herning stand der Qualifikations-Grand Prix an, allerdings war nicht der normale Grand Prix zu reiten, sondern eine "Short Version", bei dem alle Touren verkürzt sind. Die Lektionen kommen also noch schneller hintereinander ... aber das hat „Mausi“ (Z. u. B.: Günther Fielmann/Gut Schierensee) überhaupt nicht beeindruckt. Eher im Gegenteil: sie fühlt sich immer besser an und gewinnt durch die vermehrte Sicherheit mehr und mehr an Ausdruck. Von Balve über Kronberg, Tokio und dann die EM in Hagen bis jetzt in Herning hat sie sich kontinuierlich gesteigert und darüber bin ich sehr, sehr, sehr happy!!! Die Trabtraversalen mit hohem Schwingungsgrad und weitem Kreuzen, die Wechsel groß und gleichzeitig wunderbar lässig durchgesprungen, die Piaffe-Passage-Tour (schon immer eins ihrer Highlights) noch kraftvoller. Das lässt sich alles ganz selbstverständlich abrufen. Wahnsinn!! Gut, wir hatten ein kleines Verdauungsthema, als Annabelle ausgerechnet kurz vor der Pirouette misten musste und wir zwar nicht den Takt verloren, aber etwas zu groß gewendet haben . Klar, das hat Punkte gekostet. Aber die 74,921 Prozent, die am Ende auf der Anzeigetafel aufleuchteten, die sich schon eine Hausnummer - und ein neues Bestergebnis, zumal sich einige Neuner-Noten im Protokoll fanden. Bislang waren 74,457 Prozent in Salzburg unser "Personal Record" im Grand Prix. Und in Herning lagen nur die EM-Dritten von 2019, Cathrine Dufour und Atterupgaards Cassidy, die Olympia-Siebten Carina Cassøe Krüth und Heiline‘s Danciera sowie die Aachen-Zweiten Dinja van Liere und Hermes vor uns.


Das gibt viel Motivation für die Kür. Zumal sich Mausi in der Halle von Herning pudelwohl fühlt. Alles schön großzügig - was sie ja besonders schätzt ... also gehen wir es an ... !!